Kategorie: Kitesurfing
Kitesurfen: Mario Rodwald im Interview
Es geht weiter beim Kitesurf Wolrdcup auf Sylt. Nach einem Tag ohne Wind hoffen die Kiter auf eine frische Brise. sport2 sprach mit Favorit Mario Rodwald. Das Interview
Mario, nach Deinem Tagessieg am Dienstag war gestern kein Wind. Wie hast Du den freien Tag verbracht?
Ich hatte durch die heftigen Bedingungen ziemlich Muskelkater und war mit Kumpels zwei Stunden in der Sauna. Außerdem war ich zum Modellfliegen in den Dünen unterwegs. Das ist mein zweites Hobby und für mich eine gute Abwechslung.
Wie hast Du denn den ersten Tag erlebt?
Ich hatte mir den Tagessieg schon als Ziel gesetzt und danke vor allem meiner Familie und meinen Freunden, dass sie mich so unglaublich unterstützt haben. Sie haben sich um die komplette Organisation gekümmert. Ich konnte mich deshalb ganz und gar auf den Wettkampf konzentrieren.
Jetzt musst Du den Tagessieg nur noch verteidigen...
Das will ich auf jeden Fall. Mein größter Konkurrent ist wohl Stefan Spiessberger. Aber ich werde weiter Vollgas geben und werde versuchen, dass er hinter mir bleibt.
Ist es ein Vorteil, dass Du das Wasser vor Sylt gut kennst?
Auf jeden Fall, der Heimvorteil ist nicht zu unterschätzen. Die Wellen waren schon extrem, es war schwierig, die Tricks zu landen. Da ich die kurzen Wellenabstände aber seit Jahren kenne, kann ich mich vielleicht ein bisschen besser darauf einstellen.
Noch ein Tipp für alle Fans parat, die auch vor Sylt auf das Wasser wollen?
Es ist wichtig, dass man rechtzeitig auf die Wellen kommt. Die Abstände sind sehr kurz, man muss höllisch aufpassen. Ich würde immer einen etwas größeren Kite bevorzugen, um schnell aufs Wasser zu kommen. Wenn die Bedingungen aber zu heftig sind, würde ich als Anfänger lieber am Stand bleiben.




